Herzenssache – Warum wir mehr fühlen sollten und wie wir unser Herzchakra öffnen können

Weißt du eigentlich wie du dich gerade fühlst?

Gute Frage oder? Wie fühlst du dich? Gut? Ja, klar! Das ist die Antwort aller Mamas, die nichts anderes sagen, damit sie noch gut durch den Tag kommen. Die aber vielleicht lieber sagen würden: Ich bin durch. Ich brauche Zeit für mich. Ich weiß nicht wo oben und unten ist und eigentlich auch nicht, wie es mir geht. Und wenn ich es herausfinden würde, kommen da bestimmt einige Dinge hoch, die sich nicht gut anfühlen. Also lassen wir das lieber mit dem fühlen.

‚Ja klar‘ ist vielleicht auch die Antwort derer, die 24/7 für einen Job geben, der ihnen nicht entspricht. Schule, Ausbildung und Job werden durchgezogen, auch wenn es sich gar nicht richtig anfühlt, weil es sich so gehört. Und weil die Aussichten auf viel Geld gut sind. Weil wir gelernt haben, dass das wichtig ist. Ob Geld und Karriere uns glücklich macht, wurde nicht gefragt.

Noch so ein Klassiker, wo unsere Gefühle an zweite Stelle rücken: Kinder und Essen. „Aber wenigstens ein Mal probieren muss schon sein.“ „Wird Zeit, dass er mal anfängt ordentlich zu essen“. Dazu habe ich schon viel gehört. Dass der Magen dicht macht und der Appetit auf Null sinkt, wenn alle Erwachsenen auf einen einreden, als hätte man etwas falsch gemacht, nur weil man das Neue da auf dem Teller komisch findet, das verstehen viele nicht. Ist aber so, hab ich als Kind selbst erlebt. Das Gefühl des Kindes ist nicht so wichtig, aber dass es Disziplin lernt und isst was auf den Tisch kommt, das schon.

Und manchmal frage ich mich, ob wir dann irgendwann unser Herz genommen, es tief in die Kiste gepackt und einfach abgeschlossen haben. Für Disziplin, Ordnung, Macht, Intellekt und um Recht zu haben.

Suche das Licht nicht im Außen, finde das Licht in dir und lasse es aus deinem Herzen strahlen

Rumi

Manchmal ist es wohl so und manchmal ist es nicht anders möglich und manchmal haben wir in unserer Kindheit nicht gelernt, dass unsere Gefühle wichtig sind.

Ambika Wauters schreibt in ihrem Buch Chakren verstehen “ Das Herzchakra ist in der frühen Kindheit geöffnet. Es schließt sich im Erwachsenenalter, wenn wir ein Produkt unserer Kultur werden.“

Uns selbst wichtig zu nehmen und dafür zu sorgen, dass wir unsere Gefühle wahrnehmen und ernst nehmen und sie nicht weg schieben, sondern nach ihnen Handeln, das ist selten Teil unserer Kultur. Viele Gefühle, wie Scham, Angst und Wut sind negativ behaftet. Menschen die ihre Gefühle äußern und diese an erste Stelle setzten, gelten als unbeherrscht und egoistisch. Es gibt viele Vorurteile in Zusammenhang mit Gefühlen.

Aber es ist wichtig zu fühlen. Nach Guru Meher Khalsa und seiner Methode Senses of the Soul sind unsere Emotionen die Sinne unserer Seele. Sie sind wichtige Signale und teilen uns mit, was für uns gut oder schlecht ist. Sie sind für unser Leben genauso wichtig, wie sehen, riechen, schmecken, damit wir gute Entscheidungen für uns treffen können. Doch oft sind wir zu „verkopft“, zerdenken alles und trauen unserem Bauchgefühl nicht. Aufgrund verschiedener Erlebnisse ist unser Herz verschlossen und wir haben keinen Zugang zu unseren Gefühlen. Für Liebe und Mitgefühl gegenüber anderen Menschen ist dann auch nur noch wenig Platz.

Und da kommt Yoga und das Herzchakra ins Spiel. Mit Yoga und Meditation können wir an unserem Herzraum arbeiten, zur Ruhe kommen und unsere Emotionen wahrnehmen. Wir können lernen, die Gedanken in unserem Kopf zu steuern und Gefühle zuzulassen. Aber was ist das eigentlich unser Herzchakra und wie kommt man denn dahin?

Das Herzchakra

„Die Grundlage der Heilung ist die Heilung des Herzens, damit wir wieder lieben können. Liebe ist der Kern unseres Lebens. Wenn Wunden das Herz geschlossen haben muss es wieder aktiviert werden“, schreibt Ambika Weiters dazu in ihrem Buch „Chakren verstehen“. Und das funktioniert über die Arbeit an unserem Herzchakra.

Wo befindet sich das Herzchakra:

Chakren sind Energiewirbel in unserem Körper. Sie filtern und verteilen feinstoffliche Energie in unserem Körper und sind damit ein wesentlicher Teil unseres Seins und unserer Gesundheit. Jedes Chakra steht in Verbindung mit verschiedenen Organen, Qualitäten und Eigenschaften, wie Drüsen, Farben, Verhaltensweisen, Elementen, Planeten und vielem mehr. Insgesamt haben wir sieben Hauptchakren.

Das Herzchakra ist das vierte Chakra. Es befindet sich in der Mitte der Brust, auf Höhe der Brustwarzen. Dem Herzchakra werden Herz, Lunge und Thymusdrüse zugeordnet. Herz und Lunge sind wesentlich für die Aufnahme von Lebensenergie. Über die Lunge wird das Prana aus der Luft aufgenommen und über das Herz im Körper verteilt. Die Thymusdrüse befindet sich im Brustkorb. Sie ist Teil unseres Immunsystems und speichert Antikörper. Wenn wir zum Beispiel unglücklich sind, sinkt die Hormonproduktion der Thymusdrüse.

Physische Aspekte

Unser Herz erfüllt eine zentrale Aufgabe in unserem Leben. Ohne unser Herz können wir nicht existieren. Anatomisch betrachtet, ist das Herz ein Muskel, der jeden Tag bis zu 10.000 Liter Blut durch die Blutgefäße pumpt und damit unseren ganzen Körper versorgt. Für diese Aufgabe muss es trainiert sein. Eine physische Gesundheit des Herzens durch Sport und gesunde Ernährung ist wichtig, um Krankheiten vorzubeugen.

Stress fordert unser Herz zusätzlich. Unter Stress produzieren wir Adrenalin, das unser Herz schneller schlagen lässt. Das ist ab und zu in Ordnung, aber andauernder Stress überlastet das Herz. Deshalb sollten wir uns regelmäßige Auszeiten schaffen. Auch Auszeiten, um unsere Gefühle wahrzunehme und zu erkennen, wo der Stress herkommt.

Unsere Körperhaltung spielt ebenfalls eine Rolle. Gekrümmt am Schreibtisch zu sitzen, verengt den Brustkorb und lässt dem Herzen und der Lunge keinen Raum zum atmen.

Stress, schlechte Erfahrungen und unzureichende Selbstfürsorge können unser Herzchakra blockieren. Kurzatmigkeit und Bluthochdruck können ein Anzeichen dafür sein. Dennoch ist es wichtig, organische Schäden auszuschließen. Bei Herz-Kreislauf Problemen kontaktiere bitte immer einen Arzt!

Spirituelle Seite des Herzchakras:

Das Herzchakra verbindet. Es ist der Mittelpunkt unseres Seins. Gurmukh schreibt in ihrem Buch „die acht Gaben des Menschen“, „in diesem Zentrum verbinden sich Himmel und Erde. Durch dieses Zentrum der Bewusstwerdung bewegen wir uns weg vom ‚Ich‘ hin zum universellen Bereich des ‚Wir‘.“

Gurmukh schreibt weiter: „Es ist das Zentrum, dass dem Leben seine Fülle, seine Tiefgründigkeit und seine Bedeutung gibt.“

Im Yoga ist es das Herzzentrum, dass die unteren weltlichen Chakren, mit den oberen spirituellen Chakren verbindet. Es steht für Einheit. Seine Farben sind grün und rosa, für Heilung und Liebe. Seine Planeten sind die Venus und die Sonne, sein Element die Luft. Es wird gesagt, es sei der Ort, wo das Göttliche wohnt.

Alle Emotionen entspringen dem Herzen. Wenn unser Herzchakra geöffnet ist, sind wir voll Mitgefühl, Toleranz und Freude. Wir erfahren Frieden, auch in schwierigen Zeiten und können offen und bedingungslos mit anderen Menschen in Kontakt gehen.

Der Schatten des Herzens ist die Angst. Angst vor Verletzung, Zurückweisung und Verlust. Wenn das Herzchakra blockiert ist, wird Liebe an Bedingungen geknüpft oder vorgespielt, aus Angst vor Verletzung. Neid und Eifersucht, aber auch Selbstzweifel und Verbitterung können dein Leben bestimmen, wenn dein Herzchakra blockiert ist.

Durch das Herzchakra gelangt Liebe, Freude und Mitgefühl in unser Leben. Mit offenen Herzen können wir bedingungslos lieben und großzügig sein. Wir sehen das schöne im Leben. Ein ausbalanciertes Herzchakra ist ein Ort an dem Frieden herrscht.

Liebe – nicht ohne Selbstliebe:

Wie so oft im Leben, müssen wir bei uns selbst anfangen, wenn wir etwas ändern wollen. „Eins der wichtigsten Prinzipien der Heilung ist, dass wir uns selbst lieben.“ schreibt Ambika Wauters in „Chakren verstehen“.

Deine Aufgabe ist nicht die Liebe zu suchen, sondern nur all die Hindernisse in dir zu suchen und zu finden, die du dagegen aufgebaut hast.

– Rumi –

Mein Verständnis von Selbstliebe ist, dass wir uns um uns kümmern. Das wir genau hinschauen, was wir brauchen, was uns gut tut und was uns nährt.

Und das wir im Gegenzug schauen, was uns nicht gut tut. Das wir da vielleicht noch ein bisschen intensiver hinschauen. Was ist mir unangenehm? Was überfordert mich? Was passt nicht zu meinen Werten? Was nimmt mir meine Energie? Geht es um mich oder will ich es nur allen anderen recht machen ?

Oft überfahren wir unsere Gefühle regelrecht. Vergessen zu bremsen und stehen schon bald vor einem Scherbenhaufen. Dann kann kein Platz für Liebe und Mitgefühlt sein. Dann sind wir damit beschäftigt, das, was noch da ist zusammenzuhalten und irgendwie weiterzumachen – oft noch in der Hoffnung, dass es keiner merkt.

Deshalb ist mein Verständnis von Selbstliebe, dass wir mal auf die Bremse treten und hinschauen. Was tut mir gut? Was nährt mich? Bin ich auf dem richtigen Weg? Kann ich meine Gefühle wahrnehmen und akzeptieren? Kann ich meine Vergangenheit akzeptieren? Kann ich meine Schatten akzeptieren? Passen die ganzen Schleier unserer Gesellschaft, unserer Kultur, unserer Tradition überhaupt zu mir? Handle ich so, dass ich meine Bedürfnisse berücksichtige?

Wir werden erwachsen und lernen ein Wertesystem kennen, in dem wir uns zurechtfinden müssen und das wir so als gegeben sehen. An dem wir uns orientieren und für dessen Einhaltung wir gelobt werden. Aber das System passt nicht immer. Und dann verschließen wir unser Herz, damit es nicht weh tut.

Und dann wird es Zeit zu schauen und zu fühlen.

Es ist bei weitem nicht für jeden leicht „Stop“ zu sagen und in eine andere Richtung zu gehen. Und oft sind wir selbst unser größter Kritiker. Die anderen schaffen es doch auch, ich war wieder so faul, warum bin ich so ein Angsthase…

Überleg mal, wer dir bei dieser Frage in den Sinn kommt: Welche Menschen in deinem Leben liebst du am meisten?

Bist du einer dieser Menschen?

Es ist Zeit, dass wir da liebevoller zu uns sind, dass wir das, was wir tun wertschätzen, uns als Individuum anerkennen und aufhören zu vergleichen. Denn dann kann sich unser Herz öffnen und Heilung geschehen. Für uns selbst und für andere. Denn Liebe und Mitgefühl aus unserem Herzen heraus, wird sich auch auf andere übertragen.

Das Herzchakra öffnen

Yoga und Meditation bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, in Kontakt mit dem Herzen zu kommen und in Kontakt mit den eigenen Gefühlen zu kommen.

Es ist wichtig, sich regelmäßig Zeit für sich zu nehmen und nach innen zu lauschen und wahrzunehmen was ist, ohne dies zu bewerten. Folgende Meditationen kannst du dazu machen:

1. Deine Gefühle wahrnehmen:

  • Setzt dich mit aufrechter Wirbelsäule auf einen Stuhl oder im Schneidersitz auf den Boden und schließe die Augen.
  • Spüre in dich hinein und stelle dir diese Fragen:
  • Was fühle ich?
  • Wo im Körper fühle ich das?
  • Welche Form/ Farbe hat es?
  • Atme dorthin. Lass das Gefühl beim einatmen größer werden und lass es schließlich beim ausatmen los.
  • Was brauche ich heute, damit es mir gut geht?

2. Den Herzraum wahrnehmen:

  • Setzt dich mit aufrechter Wirbelsäule auf einen Stuhl oder im Schneidersitz auf den Boden und schließe die Augen.
  • Spür mit geschlossenen Augen zu deinem Herzzentrum.
  • Nimm deinen Brustkorb wahr, deine Lunge, wie sie sich mit Sauerstoff füllt und wieder lehrt, lausche deinem Herzschlag.
  • Nimm den Raum außerhalb deines Körpers, um das Herzzentrum herum wahr. Spüre die Weite deines Herztentrums.
  • Verweile dort, wenn es angenehm ist.
  • Du kannst einen Schritt weiter gehen, und ein klares, reines, weißes Licht aus deinem Herzen heraus strahlen lassen. Lass das Licht aus deinem Herzen heraus scheinen, bis es deinen ganzen Körper und den Raum um deinen Körper herum einnimmt. Meditiere auf das Licht.

3. Heilung durch Klang:

  • Setzt dich mit aufrechter Wirbelsäule auf einen Stuhl oder im Schneidersitz auf den Boden und schließe die Augen.
  • Spür mit geschlossenen Augen zu deinem Herzzentrum.
  • Chante das Mantra HAM. Ham bedeutet wir. Das Herz ist der Ort, an dem das Ich zum Wir wird.
  • Chante vom Herzen.

4. Yoga – Übungen:

  • Das Herzchakra wird durch alle Pranaübungen unterstützt. Regelmäßiges praktizieren von Pranayama steigert die Lebensenergie und bringt Ruhe und Frieden. Ängste, die im Zwerchfell sitzen, werden gelöst.
  • Rückbeugen und Übungen, die den oberen Teil des Oberkörpers drehen und dehnen.
  • Kriyas für das Herz.
  • Kriyas gegen Ängste.

5. Weitere Möglichkeiten:

  • Integriere die Farben des Herzchakras, z.B. bei der Wahl deiner Kleidung.
  • Grüne Lebensmittel unterstützen das Herz.
  • Die Heilsteine Rosenquarz, Diamant und Peridot werden dem Herzchakra zugeordnet.
  • Nimm dir bewusst Zeit für Dinge die dir Freue bereiten.
  • Dankbarkeit. Werde dir bewusst, wofür du dankbar bist.

Tipp: Wenn du dein Gegenüber wirklich erreichen möchtest, kommuniziere aus dem Herzen. Das Herz verbindet, das Herz geht in Resonanz mit anderen Herzen. Wenn du dir deines Herzen bewusst bist, dann bist du im wir und deine Worte werden andere erreichen, weil du mit Mitgefühl und Empathie sprichst und dein Gegenüber automatisch einbeziehst.

Quellen:

Wauters, Ambika / Chakren verstehen / Herausgeber: ‎ Librero; New Edition (1. September 2014)

Gurmukh / Die 8 Gaben des Menschen: Die Chakras heilen und stärken durch Kundalini Yoga  / Herausgeber: ‎ Theseus in J. Kamphausen Mediengruppe; 1., Auflage 2015 (23. März 2015)

Monatsrückblick September 2021

Go with the flow, aber was brauch ich dazu eigentlich?

Huch, ist der September schon rum? Das ging schneller als erwartet. Als ich meinen Monatsrückblick für August veröffentlicht habe, dachte ich noch, was wird wohl der September bringen? Irgendwie stand kein Highlight im Terminkalender, die ganz großen Events, wie Einschulung, haben wir auch hinter uns gebracht.

Wenn ich jetzt so auf den September zurück schaue, gab es aber ein paar Dinge die mich beschäftigt habe und auf die ich mich gefreut habe.

Vieles drehte sich bei mir um das Thema Balance. Wie kriege ich Balance in meinen Alltag, mit einem Schulkind, einem Kindergartenkind, dass in diesem Monat mehr Erkältungen hatte, als in den letzten zwei Jahren, und den neu gestarteten Yogakursen? Da kam die Herbst-Tagundnachtgleiche wie gerufen, um das Thema zu betrachten.

Herbst-Tagundnachtgleiche

Ich habe sie schon erwähnt, die Herbst-Tagundnachtgleiche. Sie war mein persönliches Highlight im September. Ich finde diese Zeit im Jahr einfach magisch. Es knistert regelrecht in der Atmosphäre. Ich habe die Zeit genutzt, um bewusst in die nächste Jahreszeit zu kommen. Ich konnte mit meinem neuen Tagesablauf als Taxi-Mama frieden schließen und wie man es so schön sagt, wieder meinen Flow finden. Um dahin zu kommen, habe ich mich in der Woche der Herbst-Tagundnachtgleiche sehr auf Yoga konzentriert. Ich habe Kirtan Kriya gemacht und Übungen, um Prana und Apana auszugleichen. Wenn du mehr über diese besondere Zeit erfahren, schau doch mal in meinen gleichnamigen Beitrag dazu.

Instagram meets Yoga

Hast du mal bei Instagram @harnalsaran vorbei geschaut? Dann hast du sie vielleicht entdeckt, meine Posts über Begriffe rundum Yoga. Anfang September habe ich damit begonnen, regelmäßig Begriffe zu erklären, die etwas mit Kundalini Yoga und Meditation zu tun haben. Ich muss sagen, es macht Spaß, das weiterzugeben, was mich interessiert und was mir wichtig ist. Und natürlich hoffe ich, dass es da draußen jemanden gibt, dem das, was ich poste, weiterhilft.

Ich erstelle die Bilder quotescover.com. Auch so eine Sache in der ich mich verlieren kann. Stundenlang schöne Bilder erstellen. Ich muss immer wieder an meine Kindheit denken. Damals habe ich alle Hefter und Ordner mit Bildern aus Zeitschriften und mit Aufklebern verziert.

Was mich ein bisschen beschäftigt ist, dass ich ziemlich viel Zeit mit diesen Dingen verbringe. Vor einigen Monaten hatte ich noch nichts mit Social Media zu tun, ich hatte keinen Account bei Instagram oder Facebook und ich hatte auch keine eigene Webseite. Ja, wirklich!

Und jetzt nimmt das ganze in meinem Leben ziemlich viel Zeit in Anspruch. Vieles macht Spaß, mein Blog natürlich und die Reihe auf Insta. Auf quotescover kann ich mich regelrecht festbeißen. Aber ich ertappe mich immer häufiger dabei, wie ich auf Insta hängen bleibe und Beiträge von mir unbekannten Personen lese. Durchaus interessant, aber auch wirklich wichtig? Da bin ich mir nicht immer so sicher. So schnell geht der Blick zum Handy, nur schnell mal schauen, ob es was Neues gibt, ob jemand auf meinen Post reagiert hat. Aber wo soll mich das hinführen, was bringt mir das wirklich, mir in meiner persönlichen Entwicklung und als Mama in der Beziehung zu meinen Kindern?

Ich habe es mir deshalb zur Gewohnheit gemacht, immer zu hinterfragen, ob ich gerade mein Handy wirklich brauche. Muss ich es mit in das Kinderzimmer nehmen, was will ich gerade im Garten damit und wie ist der Sonntag, wenn ich erst nach dem Frühstück oder Mittagessen auf mein Handy schaue?

Und ich glaube, das ist auch die einzige Möglichkeit im Umgang mit dieser ganzen reizvollen und durchaus nützlichen Technik. Achtsam und mit Selbstdisziplin hinterfragen, was man tut und was es einen gerade bringt.

Kundalini in Büchern war mein 10. Beitrag

Ja diesen Monat konnte ich ein paar Beiträge auf meinem Blog harnalsaran.wordpress.com veröffentlichen. Und dann kam die Info, dass „Kundalini Yoga in Büchern“ mein zehnter Beitrag war und meine Seite 1000 Aufrufe hatte. Was soll ich sagen, dass hat mich riesig gefreut. Und prompt habe ich dann auch noch drei weitere Beiträge geschrieben.

In dem Beitrag „Kundalini Yoga in Büchern“ habe ich einmal aufgeschrieben, welche Yoga Bücher mir am besten gefallen und zwar sind es die, die ich auch wirklich für meine Yogapraxis nutzen kann.

In dem Beitrag „Herbst – Tagundnachtgleiche“ gehe ich auf diese besondere Zeit ein, die den Sommer verabschiedet und die dunkle Jahreszeit begrüßt. Hier findest du ein paar Anregungen, wie man diesen besonderen Tag, an dem Tag und Nacht gleich lang sind, für seine yogische und spirituelle Arbeit nutzen kann.

Wie es mit den nächsten Yoga-Kursen weitergeht, kannst du in dem Beitrag „Neue Kurse: Kopf aus, Herz an!“ lesen.

Und dann gibt es noch was zum schmunzeln. „Zeit und das kosmische Eltern-Gesetz“ zeigt, wie es mir, und wahrscheinlich 1000 anderen Mamas und Papas morgens manchmal geht.

Kopf aus, Herz an und der Freitags-Kurs rückt auf den Donnerstag

Ja, auch das ist ein Ergebnis der Herbst-Tagundnachtgleiche. Und zwar auf die Frage, was möchte ich noch für den Rest des Jahres, was fehlt mir eigentlich, um in Balance zu kommen?

Eine kleine Änderung im Kursplan wird es auch geben. Der Freitag wird auf den Donnerstag verschoben. Alle Details zu den Kursen findest du auch hier.

Mehr Herz, um die Turbulenzen des Jahres zu verarbeiten. Natürlich laufen wir nicht herzlos durch die Gegend, aber vieles war nicht normal in diesem Jahr und vieles hat uns gefordert und auch verärgert. Ich denke es wird gut sein, ein bisschen das Herz zu öffnen und nach innen zu schauen, um wieder Kraft zu tanken und friedvoll das Jahr zu beenden. Denn auch wenn es turbulent zu ging, gibt es auch viele schöne Dinge und liebevolle Menschen in unserm Leben, denen wir mit offenem Herzen begegnen wollen.

Was bringt der Oktober

Die Herbstferien stehen an. Wow, schon die ersten Schulferien für meinen Großen. Geplant haben wir nichts, aber ich wünsche mir ein paar sonnige Tage für schöne Familienausflüge. Also Daumen drücken.

Und dann schwirrt mir noch ein Online-Kurs im Kopf herum. Da werde ich mir mal ein bisschen Zeit im Oktober für die Planung nehmen.

Ich wünsche dir herzlichst einen goldenen Oktober.